Das Hofstatt Theater ist 1998 aus dem Theater "lose bretter" entstanden und hat bereits mit der ersten Produktion "Geschlossene Gesellschaft" den Anspruch als professionell arbeitendes Ensemble in Schwyz festigen können. Im Jahr 2000 wurde vom gleichen Ensemble mit der Strindberg-Adaption "Christine, Jean & Julie" ein zweites Stück gespielt. Das Hofstatt Theater sieht sich mit seinen Produktionen nicht als Konkurrent, sondern als Komplementär zur lebendigen lokalen Laien-Theaterszene der Innerschweiz. Die jeweils rund 15 bis 18 Aufführungen pro Produktion werden von über 1300 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht. Im Jahre 2004 übernahmen Patrizia Husi und Remo Hicklin das Hofstatt-Theater zusammen mit Prisca Anderhub. Sie entwickelten eine Strategie welche dann aufzeigte, dass professionelles Theater auch in Schwyz seinen Platz hat. Mit der "Kastevögtin" erlebte das Hofstatt-Theater regelrecht den Durchbruch und darf bei Produktionen auf ein geschätztes Stammpublikum zählen. Heute (2009), also fünf Jahre später ist es wieder an der Zeit, unser Hofstatt-Theater mit einem Strategie-Relaunch weiter zu professionalisieren. Dies verschaft uns neuen Elan und Weitblick. Das ganze Team freut sich auf eine weitere Eigenprodukton im 2010.
Das Hofstatt-Theater ist im Gewölbekeller des historischen Ital Reding-Haus im Herzen von Schwyz angesiedelt. Durch die räumlichen Gegebenheiten sind wir bühnentechnisch eingeschränkt. Aber keinesfalls ist dies zu unserem Nachteil! Der Raum und die angrenzende Bar ist phantastisch veränderbar und löst spannende Entwicklungen aus. Die Ital Reding-Hofstatt gehört zu den wertvollsten Baugruppen des Landes Schwyz. Innerhalb der Einfassungsmauer liegen das Herrenhaus, das Haus Bethlehem und das Ökonomiegebäude (heute Kantonsbibliothek). Das Herrenhaus wurde ab 1609 durch Ital Reding erbaut. Dem Gebäude vorgelagert ist ein Barockgarten, flankiert von zwei Schattenhäuschen. Die Prachtentfaltung des Herrenhauses kommt im Innern voll zur Geltung. Im Erdgeschoss finden wir den grossen Gartensaal, darunter den Gewölbekeller. Die eigentlichen Prunkzimmer mit reichen Täfern und Decken in Holz befinden sich in trationeller Art im ersten Obergeschoss. Das 1287 erbaute Bethlehem ist ein einmaliger Zeuge aus der Entstehungszeit der Eidgenossenschaft. Im gemauerten Sockel befindet sich ein im 16. Jahrhundert eingerichteter Saal mit Wandmalereien. Wo befindet sich in Schwyz das Hofstatt Theater und wo hats Parkplätze? hier die Informationen....
2011 - Der Mann im Fels Ein Theaterstück, das auf der Sagensammlung von Hans Steinegger basiert. Die Regisseurin Nelly Bütikofer setzt den TExt von Susanne Cappus in unmittelbaren Bezug zur Gegenwart und zeigt, wie aktuell Sagen sein können. Das Geschehen auf der Bühne gestalten die Schauspielerin Prisca Anderhub und der Schauspieler Oscar Sales Bingisser. Der Musiker Hansjörg Römer arrangierte eigens für diese Produktion Schwyzer Lieder, die von Sängerinnen und Sänger eines Ad Hoc Chors aus Schwyz und Umgebung zum Leben erweckt werden.
2010 - minnen und balzen: er such sie - sie sucht ihn Hier wird eine Thematik in den Mittelpunkt gestellt, die Mann und Frau seit Jahrhunderten bewegt und umreibt: Wie finde ich einen Partner, der mir all meine Wünsche erfüllt? Diese Frage lässt keine einfache Antwort zu, sondern wirft - anstregenderweise - nur noch mehr Fragen auf. Wer bin ich eigentlich? Wie preise ich mich möglichst vorteilhaft an? Wie gehe ich vor, um jemanden zu erobern? Wie setzte ich alles dafür in Bewegung? Das Stück lädt ein, sich staunend über die Facetten des menschlichen Balzverhaltens zu amüsieren, einen Blick in den Spiegel zu wagen und sich dabei immer wieder den Fragen zu stellen. Regie: Nelly Bütikofer, Spiel: Prisca Anderhung udn Stefan Kollmuss, Musik: Hansjörg Römer.
2008 und 2009 - Auf Tournee Im 2008 durfent wir an verschiedensten Orten unsere beiden buchbaren Theaterstücke "Kastenvögtin" und "DORIS" aufführen.
2007 - Die Kastenvögtin Wegen der grossen Nachfrage haben wir uns entschlossen, im 2007 nochmals 10 Aufführungen der Kastenvögtin aufzuführen. Auch diese Spieldaten waren restlos ausverkauft. Haben wir hier ihr Interesse geweckt? Wir sind laufend auf Tournee mit unserer "Kastenvögtin". Auch können Sie für Ihren Pirvatanlass die Aufführung buchen. Informationen hier
2006 - "Ich werfe Gedanken und Liebe nach Euch." DORIS Nach dem Roman „Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun Doris: „Ich denke, es ist gut, wenn ich alles beschreibe, weil ich ein aussergewöhnlicher Mensch bin. Ich denke nicht an Tagebuch, das ist lächerlich. Aber ich will schreiben wie Film. Denn so ist mein Leben und wird noch mehr so sein. Und wenn ich später lese, ist alles wie Kino." „DORIS" ist die berührende und immer wieder witzige Geschichte einer Frau, die ohne Bildung, aber mit gesundem Menschenverstand auf die Welt schaut und uns über die eigene Lebensgeschichte nachdenken lässt.
2005 - AROMA Eine kriminelle Bargeschichte serviert mit Witz angerichtet von Nelly Bütikofer und Prisca Anderhub-Gaffuri. Mitwirkende waren Ruth Mettler-Bamert und Paul Schmidig sel. Am Klavier als legendärer "Barpianist" Lukas Eichenberger.
2004 - Die Kastenvögtin Die Geschichte der letzten Hexe aus dem Muotathal von Nelly Bütikofer und Prisca Anderhub . Nach einer wahren Begebenheit und Texten von Margrit Schriber.
Haben wir hier ihr Interesse geweckt? Wir sind laufend auf Tournee mit unserer "Kastenvögtin". Auch können Sie für Ihren Pirvatanlass die Aufführung buchen. Informationen hier
2003 - Bildung für RITA „Die Scheisse im Kopf muss weg!“ Der Literaturprofessor Frank erteilt der gelernten Coiffeuse Rita einen Privatkurs. Schwungvoll und freudig kommt dieses Stück von der Bühne. Die Thematik von Bildung für RITA ist sehr zeitgemäss, denn Rita ist im akademischen Sinne ungebildet, Frank ist der Bildung und Kultur fast überdrüssig, seine Dozentenstelle an der Universität führt er nur noch des Geldes wegen.
2002 - Der reizende Reigen Einzigartig in diesem Werk ist die Sprache. Sie fegt wie ein Sturmwind um die Ohren der Zuschauer. Sie ist derb, schockierend bis überspitzt. Die Dialoge folgen schnell, schrauben sich hoch. Und die Lacher des Publikums bleiben schon mal im Hals stecken. Die abrupten Szenenwechsel werden raffiniert mit Musik und Licht untermalt. Neue Schwyzer Zeitung, 4. März 2002
2001 - Messer in Hennen "Die wortlastige, spannungsgeladene Dreiecksgeschichte wurde vom Premierenpublikum mit Begeisterung aufgenommen (...) Prisca Anderhub-Gaffuri, diesmal als Sprache und Gefühle entdeckende Bau-ersfrau, knüpft an ihre brillante Leistung als Fräulein Julie an." Bote der Urschweiz, 12. März 20012000 - Christine, Jean & Julie Premiere-Erfolg mit ‚Christine, Jean & Julie' am Hofstatt Theater in Schwyz: Knisternde Spannung aus dem nichts. Köchin Christine sitzt auf dem Hocker und schält Kartoffeln. Sie ist die Einzige in diesem Stück, die weiss, wohin sie gehört. Dir Grafentochter Julie möchte runter, in die Tiefen des Lebens. Ihre Diener Jean hat Ambitionen und träumt von beruflichen Erfolgen. Das Hofstatt Theater verbuchte im Schwyzer Ital-Reding-Haus einmal mehr einen grossen Premiere-Erfolg. Neue Schwyzer Zeitung, 23. März 2000
1999 - Geschlossene Gesellschaft Die Geschichte handelt von drei Menschen, zwei Frauen und einem Mann, die sich nie in ihrem Leben begegneten, nach ihrem Tod aber gemeinsam in einem Zimmer bleiben müssen. Für alle drei wird dies zur Hölle. Warum? Weil alle davon abhängig sind, wie man sich gegenseitig sieht, durch den Blick des anderen festgelegt und schliesslich gefangen ist im Bild , das der andere von einem macht. Ein Teufel ist in dieser Hölle nicht mehr nötig..... "Geschlossene Gesellschaft" von Jean-Paul Sartre im März/April 1999 war für das damalige Theater "lose bretter" der Schritt in die Professionalität.