Das Hofstatt Theater ist im Gewölbekeller des historischen Ital Reding-Haus im Herzen von Schwyz angesiedelt. Durch die räumlichen Gegebenheiten sind wir bühnentechnisch zwar eingeschränkt, dafür kann der Raum und die angrenzende Bar auch spannende Entwicklungen auslösen.
Ein professionelles Kleinstadt-Theater für Schwyz
Das Hofstatt Theater ist 1998 aus dem Theater "lose bretter" entstanden und hat bereits mit der ersten Produktion "Geschlossene Gesellschaft" den Anspruch als professionell arbeitendes Ensemble in Schwyz festigen können. Im Jahr 2000 wurde vom gleichen Ensemble mit der Strindberg-Adaption "Christine, Jean & Julie" ein zweites Stück gespielt. Das Hofstatt Theater sieht sich mit seinen Produktionen nicht als Konkurrent, sondern als Komplementär zur lebendigen lokalen Laien-Theaterszene der Innerschweiz. Die jeweils rund 15 bis 18 Aufführungen pro Produktion werden von über 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht.
Bisherige Produktionen
2008 - Auf Tournee Im 2008 durfent wir an verschiedensten Orten unsere beiden buchbaren Theaterstücke "Kastenvögtin" und "DORIS" aufführen.
2007 - Die Kastenvögtin Wegen der grossen Nachfrage haben wir uns entschlossen, im 2007 nochmals 10 Aufführungen der Kastenvögtin aufzuführen. Auch diese Spieldaten waren restlos ausverkauft. Haben wir hier ihr Interesse geweckt? Wir sind laufend auf Tournee mit unserer "Kastenvögtin". Auch können Sie für Ihren Pirvatanlass die Aufführung buchen. Informationen hier
2006 - "Ich werfe Gedanken und Liebe nach Euch." DORIS Nach dem Roman „Das kunstseidene Mädchen" von Irmgard Keun Doris: „Ich denke, es ist gut, wenn ich alles beschreibe, weil ich ein aussergewöhnlicher Mensch bin. Ich denke nicht an Tagebuch, das ist lächerlich. Aber ich will schreiben wie Film. Denn so ist mein Leben und wird noch mehr so sein. Und wenn ich später lese, ist alles wie Kino." „DORIS" ist die berührende und immer wieder witzige Geschichte einer Frau, die ohne Bildung, aber mit gesundem Menschenverstand auf die Welt schaut und uns über die eigene Lebensgeschichte nachdenken lässt.
2005 - AROMA Eine kriminelle Bargeschichte serviert mit Witz angerichtet von Nelly Bütikofer und Prisca Anderhub-Gaffuri. Mitwirkende waren Ruth Mettler-Bamert und Paul Schmidig sel. Am Klavier als legendärer "Barpianist" Lukas Eichenberger.
2004 - Die Kastenvögtin Die Geschichte der letzten Hexe aus dem Muotathal von Nelly Bütikofer und Prisca Anderhub . Nach einer wahren Begebenheit und Texten von Margrit Schriber.
Haben wir hier ihr Interesse geweckt? Wir sind laufend auf Tournee mit unserer "Kastenvögtin". Auch können Sie für Ihren Pirvatanlass die Aufführung buchen. Informationen hier
2003 - Bildung für RITA „Die Scheisse im Kopf muss weg!“ Der Literaturprofessor Frank erteilt der gelernten Coiffeuse Rita einen Privatkurs. Schwungvoll und freudig kommt dieses Stück von der Bühne. Die Thematik von Bildung für RITA ist sehr zeitgemäss, denn Rita ist im akademischen Sinne ungebildet, Frank ist der Bildung und Kultur fast überdrüssig, seine Dozentenstelle an der Universität führt er nur noch des Geldes wegen.
2002 - Der reizende Reigen Einzigartig in diesem Werk ist die Sprache. Sie fegt wie ein Sturmwind um die Ohren der Zuschauer. Sie ist derb, schockierend bis überspitzt. Die Dialoge folgen schnell, schrauben sich hoch. Und die Lacher des Publikums bleiben schon mal im Hals stecken. Die abrupten Szenenwechsel werden raffiniert mit Musik und Licht untermalt. Neue Schwyzer Zeitung, 4. März 2002
2001 - Messer in Hennen "Die wortlastige, spannungsgeladene Dreiecksgeschichte wurde vom Premierenpublikum mit Begeisterung aufgenommen (...) Prisca Anderhub-Gaffuri, diesmal als Sprache und Gefühle entdeckende Bau-ersfrau, knüpft an ihre brillante Leistung als Fräulein Julie an." Bote der Urschweiz, 12. März 20012000 - Christine, Jean & Julie Premiere-Erfolg mit ‚Christine, Jean & Julie' am Hofstatt Theater in Schwyz: Knisternde Spannung aus dem nichts. Köchin Christine sitzt auf dem Hocker und schält Kartoffeln. Sie ist die Einzige in diesem Stück, die weiss, wohin sie gehört. Dir Grafentochter Julie möchte runter, in die Tiefen des Lebens. Ihre Diener Jean hat Ambitionen und träumt von beruflichen Erfolgen. Das Hofstatt Theater verbuchte im Schwyzer Ital-Reding-Haus einmal mehr einen grossen Premiere-Erfolg. Neue Schwyzer Zeitung, 23. März 2000
1999 - Geschlossene Gesellschaft Die Geschichte handelt von drei Menschen, zwei Frauen und einem Mann, die sich nie in ihrem Leben begegneten, nach ihrem Tod aber gemeinsam in einem Zimmer bleiben müssen. Für alle drei wird dies zur Hölle. Warum? Weil alle davon abhängig sind, wie man sich gegenseitig sieht, durch den Blick des anderen festgelegt und schliesslich gefangen ist im Bild , das der andere von einem macht. Ein Teufel ist in dieser Hölle nicht mehr nötig..... "Geschlossene Gesellschaft" von Jean-Paul Sartre im März/April 1999 war für das damalige Theater "lose bretter" der Schritt in die Professionalität.